Wie sieht eine Philipps DUCA Notenrolle aus?

1908 hat Philipps mit DUCA ein Konkurrenzsystem zur Hupfeld DEA und zum Welte-Mignon im Markt präsentiert. DUCA konnte einen Ton mehr anspielen als die beiden Konkurrenzsysteme – ein kleiner Unterschied, der im Marketing sehr verwendet wurde. Die Notenrollen des DUCA sind die schmalste Variante der Reproduktionsrollen – das Argument von Philipps war, dass je schmaler die Papierfläche desto weniger anfällig für luftfeuchtebedingte Papierveränderungen. Dem ist auch so. Die DUCA Reproduktionsrollen haben oft ein auffällig rötliches oder rosa Papier und sind einfach an den massiven Metallseiten zu erkennen, die nur dieser Reproduktions-Rollentyp hat.

Auf dem Karton und der Notenrolle ist ein Label mit der Bezeichnung „Philipps Reproduktions-Klaviere“, Rollennummer, Titel, Interpret und oft auch dem damaligen Rollenpreis – Photos finden sich nicht. Zum Einhängen in die Aufnahmespule ist eine runde Öse am Rollenanfang. Die DUCA Rollen gibt es nur noch selten als gut erhaltene Originale. Das Papier ist 26,5 cm breit.

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