Unser Angebot für Piano-Entsorgung!

Wir lieben Pianos! Und die Umwelt. Und darum bieten wir wohl einen einzigartigen Service an.

Jedes Piano verdient unsere Wertschätzung. Aus historischer, aus musischer und aus ökologischer Sicht. In unserem Blogbeitrag „Wie entsorge ich mein Klavier?“ beschreiben wir verschiedene Möglichkeiten sich von einem Piano zu trennen. Vielleicht ist für Sie ja eine Option dabei, für das Piano noch einen guten Platz zu finden. Falls alle Bemühungen gescheitert sind, oder Sie nicht die Möglichkeit haben, sich weiter darum zu kümmern, sind wir der richtige Partner.

Auch wenn es in vielen Fällen tatsächlich nur das Recycling geben mag, prüfen wir alle unsere Möglichkeiten, um doch noch eine Erhaltungsmöglichkeit für das Piano zu finden. Wenn es auch perspektivisch keine andere Option für das Piano gibt, ist unser Angebot für ein nachhaltiges Piano-Recycling die sinnvollste Entscheidung. So bringen wir möglichst viele der Wertstoffe wieder in den Nutzungskreislauf und helfen Umweltschäden durch unsachgemäße Lagerung oder Zerlegung zu vermeiden.

Entsorgung ist kein Show-Act.

Nachhaltiges Recycling ist in weiten Teilen das Gegenteil von dem, was heute mit ausrangierten Pianos bei der Entsorgung passiert. Heute werden Pianos zur Verwitterung in den Garten gestellt, angezündet, als Show-Act von Dächern geworfen, zerschlagen und in den Müll gesteckt. YouTube ist voller Videobeispiele für solche Taten. Klarer Fun-Faktor, aber nicht ganz ungefährlich und vor allem nicht wirklich nachhaltig.

Kost-nix, heißt nicht, kostet nichts.

Im besten Falle werden die Instrumente selbst oder via Klaviertransporteuren für einen Pauschalbetrag von zumeist 150,00 – 250,00 Euro bei Schrottplätzen und Wertstoffhöfen abgegeben. In manchen Regionen ist die Abgabe am Wertstoffhof kostenlos möglich, mancherorts kostet dies eine Entsorgungspauschale von ca. 150,00 Euro – und manchmal wird die Annahme auch verweigert. Es kostet immer was, im Zweifelsfall nicht direkt – sondern indirekt die Umwelt und damit der Allgemeinheit.

Schrottplatz? Nicht unbedingt die beste Lösung.

Auf den Schrottplätzen werden die Pianos dann vom Bagger zermalmt oder vom Kran ein paar Meter angehoben, fallen gelassen, und die Reststoffe im besten Falle grob getrennt – oder als brennbarer Abfall -was tatsächlich die amtliche Definition ist- komplett der Verbrennung zugeführt. Das Bayerische Fernsehen hat dazu im Kulturkanal Capriccio einen schönen BR Kurzfilm auf Youtube hochgeladen (Autor: Rachel Roudyani).

Verbrennung – saubere Luft, hoch-giftige Reste.

Im Klavier befinden sich auch potentiell gesundheitsschädliche Stoffe, zum Beispiel das Tasten- oder Dämpferblei, das in alten Klavieren oft oxidiert ist, oder übermäßige Staubansammlungen und Schimmelbefall. Auch wenn unsere Verbrennungsanlagen in Deutschland in Sachen Emmissionswerte wohl zu den saubersten gehören, bleiben lt. einem Deutschlandfunk Nova Artikel aus 2017 mehrere Millionen Tonnen Schlacken und Filteraschen jedes Jahr als hochgiftige Reststoffe übrig, die nur noch in Bergstollen weggesperrt werden können – und auch dies scheint keine unumstrittene Methode zu sein, mögliche spätere Umweltschäden durch diese Stoffe dauerhaft zu verhindern.

Wir wollen das anders machen!

Das alles ist aus unserer Sicht keine wertschätzende oder optimal umwelt-gerechte Ressourcenverwendung. Wir machen das anders. So sorgsam und fachgerecht seinerzeit die Rohstoffe ausgesucht und verarbeitet wurden, so sorgsam und fachgerecht zerlegen wir es in seine Bestandteile, um diese jeweils geeigneten neuen Verwendungsformen zuzuführen. Ja, das ist der schwierigere Weg und mitunter kostenintensiver. Trotzdem werben wir dafür, dem Piano und der Umwelt am möglichen Ende des Pianolebensweges diese Ehre zu erweisen.

Ein Piano wiegt zwischen 200 und 450 kg und in ihm stecken ca. 10.000 Einzelteile, verbaut in hunderten von Stunden. Die vielen Teile bestehen aus wertvollen Ressourcen, die wiederum unter Einsatz von Unmengen von Ressourcen wie Wasser und Energie verarbeitet wurden. Immateriell sind die vielen Erinnerungen und Momente, die so ein Piano in den Jahrzehnten mit-erlebt und teilweise mit-gestaltet hat. Nachhaltiges Piano-Recycling erfordert Sachkenntnis, spezialisierte Werkzeuge und Prozesse, sowie Know How in der Handhabung von alten Pianos und den in den Epochen unterschiedlichen und unterschiedlich verbauten Wert- und Reststoffen. Wir sind dafür die erste Adresse.

Auf Wunsch dokumentieren wir auch zu einem geringen Aufpreis den letzten Weg ihres Pianos. So erzählen die äußerlichen Blessuren und Innereien des Pianos oft einen Teil der spannenden Geschichte.

Was konkret bieten wir an?

Wir bieten fünf Wege für die Entsorgung ihres Pianos, abhängig von Güte und Zustand des Instrumentes sowie Beschaffenheit des Abholortes. Mit Güte meinen wir die bauliche Qualität zumeist zu finden bei Markenklavieren, die Klaviaturbelegung sowie das Vorhandensein von Applikationen wie Leuchtern und Beschlägen. Der Zustand reicht von gutem Originalzustand bis zu defekt durch kritische Substanzschäden. Die Beschaffenheit des Abholortes entscheidet über die Transportkostenhöhe, d.h. eine Abholung aus dem Erdgeschoss ohne Stufen ist erheblich einfacher zu realisieren als die Überwindung von mehreren Stockwerken. Eine erhöhte Gebühr fällt an, wenn das Piano weniger Wertstoffe enthält, einen höheren Anteil an schlecht trennbaren oder schlecht verwertbaren Reststoffen hat (z.B. moderne Lacke, Kunststoffbeläge, etc.) – oder zusätzliche Schadstoffe / Schädlingsbefall (Oxidate, Schimmel, etc.).

In der Mehrzahl wird nur noch ein kostenpflichtiges Entsorgen des Pianos möglich sein, da Sie sicher schon andere Wege versucht haben. Gleichwohl gibt es viele Argumente, diese Investition zu tätigen. Hier einige Beispiele für eine gute Entscheidung.

  • 1. Platz gewinnen – ein Piano nimmt zwischen 2 und 4 Quadratmeter Platz ein, bei einer in Deutschland durchschnittlichen Bruttomiete von mindestens 10,00 Euro / qm könnten Sie also den mit 240,00 – 480,00 Euro Miete pro Jahr teuer bezahlten Stellplatz für etwas anderes nutzen.
  • 2. Unterhaltskosten vermeiden – sofern Sie das Piano immer noch regelmäßig stimmen lassen alle ca. 12-18 Monate, was zum Werterhalt notwendig ist, entfallen die durchschnittlich 120,00 Euro.
  • 3. Kostensteigerungen vermeiden – wir vermuten, dass die Kosten für die Entsorgung künftig eher steigen werden und Verkaufschancen für Pianos zügig weiter sinken werden, so dass vermutlich eine zügige Entsorgung Kosten vermeiden hilft.
  • 4. Nutzung ermöglichen – wenn für uns noch eine Chance besteht, ihr Piano wieder in Nutzung zu bringen, ermöglichen Sie dem Piano und Spieler wieder Momente der Freude.
  • 5. Ressourcen zurückführen – wenn das Instrument nicht mehr in Nutzung gebracht werden kann, sorgen Sie zumindest für eine nachhaltige Rückführung der Wertstoffe in die Kreisläufe und helfen umweltschädliche Rohstoffneugewinnung zu vermindern.
  • 6. Gesundheit fördern – alte Pianos können schädliche Stoffe enthalten (Bleioxidate, Schimmel, Staub,) und damit die Raumluft belasten, so dass Sie mit einer Entsorgung dieses Risiko mindern.

 

Damit wir prüfen können, welchen dieser Wege wir ihnen für ihr Piano anbieten können, füllen Sie bitte unser „FASZINATIONPIANOLA Instrumentenformular“ aus. Wir melden uns im Anschluss zeitnah mit einem Angebot.

Unsere 5 Angebote zur Piano-Entsorgung

2 - Wir holen ihr Piano ab!

- wir holen ihr Piano für Sie kostenlos ab…
Auch wenn wir Ihnen keinen Kaufpreis mehr anbieten können, übernehmen wir die professionelle Abholung und schauen, ob wir noch einen Abnehmer finden – oder Teile des Pianos weiter nutzen können.
Zum Formular...

3 - Sie übernehmen den Transport!

– wir übernehmen den Rest ohne weitere Kosten für Sie…
Wenn Sie selbst die Möglichkeit haben, ihr Piano sicher bei uns anliefern zu lassen, übernehmen wir das Instrument ohne weitere Kosten für Sie an unserem Standort. Bei Vorkasse können wir auch unsere Vertragsspediteure einsetzen und die professionelle Abholung koordinieren.
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